Saudi Cup 2021

Saudi Cup 2021

20. Februar 2021 - 1.800 Meter, Riad, Saudi-Arabien


Pl. Abst.

Alter
Trainer Jockey Quote

1.
Mishriff 4
J. Gosden D. Egan 9,0

2. 1 Charlatan 4
B.Baffert M. Smith 3,0

3. 6 ½ Great Scot 5
A. Mushrif A. Alfouraidi 67,0

4. 1 Knicks Go 5
B. Cox J. Rosario 2,75

5. 3 ¼ Sleepy Eyes Todd 5
M. Silva A. Moreno 67,0

6. 2 ¼ Military Law 6
M. Mheriri A. Fresu 21,0

7. 1 Tacitus 5
W. Mott J. Velazquez 13,0

8. 3 ¾ Bangkok 5
A. Balding R. Moore 26,0

9. 1 Chuwa Wizard 6
R. Okubo K. Tosaki 15,0

10. 3 ½ Derevo 5
A. Mushrif C. Demuro 67,0

11. 1 ¼ Max Player 4
S. Asmussen U. Rispoli 41,0

12. 1 ¾ Global Giant 6
J. Gosden F. Dettori 17,0

13. 3 ¾ Extra Elusive 6
R.Charlton H. Doyle 34,0

14. 26 Simsir 5
F. Nass A. de Vries 67,0

Vorbericht vom 18. Februar 2021

Mit einer Dotierung von 20 Millionen US-Dollar ist der Saudi Cup (18:40 MEZ) auch in diesem Jahr das höchstdotierte Pferderennen der Welt. Und wie im Vorjahr kommen die Favoriten aus den Vereinigten Staaten, angeführt vom ungeschlagenen Charlatan und dem frischen Pegasus World Cup-Gewinner Knicks Go. Trotz Sandbodens machen sich auch Pferde aus Europa und Japan Hoffnungen das immense Preisgeld mit nach Hause zu nehmen.

Knicks Go gewann am 23. Januar in Florida den mit 3 Millionen US-Dollar dotierten Pegasus World Cup und zählt somit auch im Saudi Cup zum engsten Favoritenkreis. Der fünfjährige Schimmel hatte bereits als Zweijähriger das Breeders' Futurity gewonnen und war Zweiter im Breeders Cup Juvenile geworden, fand aber erst wieder zurück auf die Erfolgsspur, nachdem er 2020 an den Stall von Brad Cox gewechselt war, unter dem er seither ungeschlagen ist.

Charlatan werden am Wettmarkt noch bessere Chancen als Knicks Go eingeräumt. Der nach vier Starts noch ungeschlagene Speightstown-Sohn gehörte im letzten Jahr lange zu den Topfavoriten des Kentuck Derbys, musste nach einer Knöchelverletzung aber acht Monate pausieren. Beim Comeback am 26. Dezember setzte er sich dann direkt in den zur Gruppe 1 zählenden Malibu Stakes (1.400 m) durch. Erfolgstrainer Bob Baffert entschied sich ihn nicht in den Pegasus World Cup zu schicken, um sich stattdessen voll auf den Saudi Cup konzentrieren zu können.

Mishriff ist als Sieger des Prix du Jockey Club 2020 natürlich auch im Saudi Cup 2021 ein heißer Kandidat. Problematisch ist allerdings die Tatsache, dass er seit Oktober kein Rennen mehr bestritten hat und erst einmal auf Sand gelaufen ist. Immerhin, der von John Gosden in Newmarket vorbereitete vierjährige Make Believe-Nachkomme wurde bei seinem einzigen Start auf Sandboden im Vorjahr Zweiter im Saudi Derby Cup.

Tacitus lief bereits im Saudi Cup 2020, wo er den 5. Platz belegte. Häufig wurden dem gut gezogenen Tapit-Sohn große Erfolge zugetraut, bislang konnte er sich jedoch nie auf höchster Ebene durchsetzen, auch wenn er es schon sechsmal in Gruppe-I-Rennen in die Top 3 geschafft hat. Der Schimmel aus dem Besitz von Juddmonte Farms, wird, wie im Vorjahr, aus einer mehrmonatigen Pause in den Saudi Cup gehen.

Military Law gewann Ende Januar in Dubai die Al Maktoum Challenge (Gr.2, 1.600 m) in beeindruckender Manier, ließ dabei Gegner wie Capezzano und den späteren Sieger Salute The Soldier hinter sich. Diese Form macht den sechsjährigen Dubawi-Sohn, der bis 2019 in England trainiert wurde, zu einem Mitfavoriten. Seine früheren Resultate lassen jedoch nicht unbedingt darauf schließen, dass er ein Gruppe-I-Rennen gewinnen könnte.

Chuwa Wizard gewann im Dezember den japanischen Champions Cup (Gr.1, 1.800 m) auf Sand und erhielt eine automatische Einladung für den Saudi Cup 2021. Aus Mangel an Vergleichen ist dieser Sieg nur schwer in Relation zu den internationalen Gegnern zu setzen. Chrysoberyl, der den japanischen Champions Cup 2019 in Rekordzeit gewonnen hatte, beendete anschließend den Saudi Cup auf Rang 7.

Max Player war im letzten Jahr das einzige Pferd, das an allen drei Läufen der amerikanischen Triple Crown teilnahm. Einem 3. Platz in den Belmont Stakes folgten zwei 5. Plätze im Kentucky Derby und den Preakness Stakes. Dass der von Steven Asmussen trainierte Honor Code-Sohn, der wie Chuwa Wizard gerne aus dem hinteren Teil des Feldes nach vorne stößt, sich nicht unbedingt verstecken muss, scheint klar, doch muss auch er eine Pause seit Oktober überbrücken.

Sleepy Eyes Todd wird sich ebenfalls im hinteren Teil des Feldes einordnen und darauf hoffen, dass sich Charlatan und Knicks Go an der Spitze aufreiben. Nach zwei Gruppe-Siegen im letzten Jahr lief der fünfjährige Schimmel im Pegasus World Cup auf den 4. Platz, allerdings satte neun Längen hinter Knicks Go.

Simsir sorgte im November für eine kleine Sensation, als er überraschend die Bahrain Trophy vor Gegnern wie Global Giant, Bangkok, Deirdre oder dem Irish Derby-Sieger Sovereign gewann. Zwar wurde dieses Rennen auf Turf ausgetragen, doch sollte Simsir in Riad nicht noch einmal unterschätzt werden. Der von Adrie de Vries gerittene fünfjährige Zoffany-Sohn war Ende letzten Jahrens aus Irland nach Bahrain gewechselt. In seiner irischen Heimat lief er nie in einem Gruppe-Rennen, startete als Dreijähriger aber zweimal recht erfolgreich auf der Sandbahn in Dundalk.

Bangkok gewann, nach seiner Niederlage in der Bahrain Trophy, am 6. Februar den Winter Derby Trial im englischen Lingfield und erhielt daraufhin eine Einladung zum Saudi Cup 2021. Der von Andrew Balding trainierte fünfjährige Australia-Sohn hatte nach dem Gewinn des Sandown Classic Trial zum Favoritenkreis des Epsom Derby 2019 gehört, zählt in Riad aber nur zu den Außenseitern.

Global Giant ist neben Mishriff der zweite Starter aus dem Stall von John Gosden und könnte von ihm womöglich taktisch eingesetzt werden. Auch er unterlag Simsir in der Bahrain Trophy, diesmal sitzt jedoch Starjockey Frankie Dettori im Sattel. Global Giant ist zweifacher Listensieger, darunter auch auf Sand in Dundalk.

Extra Elusive ist ein weiterer Gast aus England, der bislang aber nur auf Gras angetreten ist und sein letztes Rennen im Oktober absolviert hat. In England gewann der Mastercraftsman-Sohn im letzten Sommer zwei Gruppe-III-Rennen, wird im Saudi Cup aber nur überraschen können.

Derevo gewann am 30. Januar den Custodian Of The Two Holy Mosques Cup über 2.000 Meter, das wichtigste Galopprennen Saudi-Arabiens außerhalb des Saudi Cup Festivals. Es war der erste Start auf Sandboden für den fünfjährigen Wallach, der wie Tacitus von Juddmonte Farms gezogen wurde. In seinen vorherigen Rennen in England hatte es Derevo nie in ein Black Type-Rennen geschafft.

Cariblanco unterlag Derevo im Custodian Of The Two Holy Mosques Cup mit einem Kopf. Der Sechsjährige befindet sich schon länger in Saudi-Arabien, zuvor hatte er in Chile drei Gruppe-I-Rennen auf Sand gewonnen.

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