Vorschau - Saudi Cup 2020
 Saudi Cup 2020

The Saudi Cup 2020

29. Februar 2020 - 1.800 Meter, Riad, Saudi Arabien

 


Trainer Quoten*  
  Maximum Security

J.  Servis 3,00  
  McKinzie

B.  Baffert 3,30  
  Benbatl

S. bin Suroor 6,50  
  Capezzano

S. bin Ghadayer 7,00  
  Mucho Gusto

B. Baffert 6,50  
  Midnight Bisou

S. Asmussen 9,00  
  Chyrsoberyl

H. Otonashi 15,00  
  Gronkowski

S. bin Ghadayer 26,00  
  Tacitus

W. Mott 21,00  
  Magic Wand

A. O'Brien 26,00  
  North America

S. Seemar 26,00  
  Gold Dream

O. Hirata 34,00  
  Great Scot

T. Dascombe
 
  Mjjack

S. Alharabi
 
* Festkurse von Pferdewetten.de

Vorbericht vom 19. Februar 2020

Der umstrittene Wüstenstaat Saudi-Arabien war bislang nicht gerade für seinen Galopprennsport bekannt. Dies soll sich nun ändern. Am 29. Februar geht in Riad das höchstdotierte Pferderennen aller Zeiten über die Bühne. Die 20 Millionen US-Dollar Preisgeld locken vor allem Spitzenpferde aus den USA an. Konkurrenz droht diesen vom einstigen Sieger des Bayerischen Zuchtrennens Benbatl, der gerade eindrucksvoll gezeigt hat, dass er auch mit Sandboden bestens zurechtkommt.

Maximum Security wird vermutlich als Favorit in den Saudi Cup 2020 gehen. Der Vierjährige gewann sieben seiner neun Starts, davon zwei auf Gruppe-I-Ebene. Auch im Kentucky Derby 2019 passierte er als Erster die Linie, der Sieg wurde ihm wegen einer Behinderung aber wieder aberkannt. Auf einen Start im Pegasus World Cup hatte man aufgrund des zu geringen Preisgeldes verzichtet, nun soll Maximum Security nach dem Saudi Cup auch den Dubai World Cup gewinnen.

McKinzie gilt als der größte Konkurrent von Maximum Security. Auch der von Bob Baffert trainierte fünfjährige Street Sense-Sohn hatte den Pegasus World Cup ausgelassen, soll stattdessen die dicken Pötte auf der arabischen Halbinsel an Land ziehen. Wie Maximum Security ist auch Mckinzie noch nie außerhalb der USA gelaufen und kommt wie er aus einer mehrmonatigen Pause. McKinzie hatte im November beim Breeders' Cup Classic 2019 den 2. Platz belegt und im gesamten Jahr 2019 kein Rennen schlechter als Rang 2 beendet.

Benbatl könnte der aus den USA anreisenden Armada einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Der von Saeed bin Suroor in Newmarket vorbereitete Dubawi-Sohn ist ein echter Globetrotter. Vor zwei Jahren hatte er nach dem Dubai Turf (1.800 m) auch den Großen Dallmayr-Preis in München gewonnen, musste beim Cox Plate in Australien nur Winx den Vortritt lassen. Nach einer einjährigen Rennpause siegte er Ende letzten Jahres in Newmarket in einem Gruppe-II-Rennen und trat dann am 6. Februar erstmals auf Sandboden an. Das Al Maktoum Challenge (Runde 2) in Dubai gewann er völlig souverän vor Gronkowski, so dass man ihm nun auch den Gewinn des Saudi Cups zutrauen muss. Ob er aber überhaupt in Riad antritt oder direkt in den Dubai World Cup geht, ist noch nicht entschieden.

Capezzano ist ein weiterer Starter, der sich gerade erst in Topform präsentiert hat. Nach einer Pause von elf Monaten gewann er auf seiner Heimatbahn in Dubai die nicht schlecht besetzten Firebreak Stakes (Gr.3) über die Meile mit sieben Längen Vorsprung. Der sechsjährige Wallach war nach mehreren Siegen als Favorit in den Dubai World Cup 2019 gegangen, dort dann aber nur Letzter geworden.

Mucho Gusto müsste als Viereinhalb-Längen-Sieger des mit 3 Millionen US-Dollar dotierten Pegasus World Cups eigentlich als Favorit in den Saudi Cup gehen. Tatsache ist jedoch, dass der Pegasus World Cup in diesem Jahr äußerst schwach besetzt war. Der Mucho Macho Man-Sohn war zuvor in den Travers Stakes hinter Tacitus nur Dritter geworden und unterlag Maximum Security in den Haskell Invitational Stakes. Laut Trainer Bob Baffert ist Mucho Gusto im neuen Jahr ein ganz anderes Pferd, weshalb er auch einen Sieg in Saudi-Arabien für möglich hält. Immerhin hat Mucho Gusto keine längere Pause zu überbrücken.

Midnight Bisou wird sich beim Saudi Cup erstmals mit männlichen Gegnern messen. Die fünfjährige Stute gewann im Vorjahr drei Gruppe-I-Rennen in den USA, scheiterte zuletzt aber völlig überraschend im Breeders' Cup Distaff. Auch sie hat seither kein Rennen mehr bestritten. Tacitus hat seit seinem Erfolg im April in den Wood Memorial Stakes kein Rennen mehr gewonnen, platzierte sich jedoch in den Belmont Stakes, den Travers Stakes und dem Jockey Gold Cup dreimal auf Gruppe-I-Ebene. Der vierjährige Schimmel ist seit September nicht mehr am Start gewesen.

Magic Wand wird die Vertreterin Europas im Saudi Cup sein. Die in Irland von Aidan O'Brien trainierte Galileo-Tochter hat einige starke internationale Platzierungen aufzuweisen. So belegte sie beim Pegasus World Cup Turf, in der Arlington Million oder im Hong Kong Cup jeweils den 2. Platz. Allerdings ist die fünfjährige Stute noch nie auf Sand gelaufen.

Gronkowski ist ein weiterer Hengst, der schon viel von der Welt gesehen hat. In England aufgewachsen, wechselte er in die USA, wo er 2018 in den Belmont Stakes hinter Justify als 26:1 Außenseiter überraschend Zweiter wurde. Auch in den Dubai World Cup ging er als 29:1 Außenseiter, konnte dort aber nur mit "Nase" von Thunder Snow bezwungen werden. Gronkowski, der mittlerweile von Salem bin Ghadayer in Dubai trainiert wird, konnte bei seinen beiden Starts in diesem Winter nicht gerade überzeugen, was bei dem fünfjährigen Lonhro-Sohn aber wenig zu sagen hat. Gronkowski wird im Saudi Cup von Frankie Dettori geritten werden.

North America war als zweiter Favorit in den Dubai World Cup 2018 gestartet, ähnlich wie ein Jahr später Capezzano, belegte er dort dann aber nur den letzten Platz. Der achtjährige Dubawi-Sohn beendete im Januar eine zehnmonatige Rennpause mit einem 3. Platz in der 1. Runde des Al Maktoum Challenge. Dieses Rennen wird ihm fraglos gut getan haben. Sein Ziel dürfte allerdings der Dubai World Cup Ende März sein.

Chrysoberyl gilt derzeit als Japans bestes Sandbahnpferd. Der vierjährige Hengst blieb in seinen bisherigen sechs Starts unbesiegt, gewann zuletzt am 1. Dezember den Champions Cup (früher Japan Cup Dirt) in neuer Rekordzeit. Auf die ganz große Konkurrenz ist der Gold Allure-Sohn in Japan sicherlich nicht getroffen, weshalb sich sein Leistungsvermögen nur sehr schwer einschätzen lässt.

Gold Dream war im Champions Cup einen "Hals" hinter seinem Halbbruder Chrysoberyl über die Linie gegangen und wird nun ebenfalls zum Saudi Cup 2020 anreisen. Der Siebenjährige hatte 2017 den Champions Cup gewonnen. Im selben Jahr war er auch beim Dubai World Cup 2017 angetreten, wo er aber nur Letzter wurde.

Great Scot und Mjjack besetzen die beiden Startplätze im Saudi Cup, die für Pferde aus Saudi-Arabien freigehalten wurden. Der in Irland gezüchtete Mjjack qualifizierte sich am 8. Februar auf der Rennbahn in Riad mit einem Sieg im Custodian of the Two Holy Mosques Cup (2.400 m). Der sechsjährige Elzaam-Sohn hatte 2018 ein Class 2-Rennen in Newmarket über 1.400 Meter gewinnen können.
Great Scot ist ein vierjähriger Requinto-Nachkomme, der letzten Herbst aus England nach Saudi-Arabien verkauft wurde. Noch im September war er in Haydock in den Superior Mile Stakes (Gr.3) über die Meile erfolgreich.

Weitere Informationen zu Pferderennen in Saudi-Arabien

Quotenvergleich: Saudi Cup 2020

  (Stand 19. Feb.) Racebets Pferdewetten 1XBet
  Maximum Security 3,25 3,00 3,24
  McKinzie 3,75 3,30 3,74
  Benbatl 5,50 6,50 5,50
  Capezzano 7,50 7,00 7,50
  Mucho Gusto 6,50 6,50 6,50
  Midnight Bisou 9,00 9,00 9,00
  Chyrsoberyl 15,00 15,00 15,00

Gronkowski 21,00 26,00 21,00

Tacitus 21,00 21,00 15,00

Magic Wand 21,00 26,00 21,00

North America 21,00 21,00 21,00

Gold Dream 34,00 34,00 34,00

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